Die Rolle eines Autors im Text. Von Italo Calvino zu Gilles Deleuze

23.12.2021

Der Artikel wirft die Frage nach der Rolle des Autors für seine Texte auf. Gibt es ein Machtverhältnis zwischen einem Autor und seinem Text oder ist der Verfasser, wie bei Roland Barthes, „tot“. Wen kümmert es, wer spricht - dies ist hier die Frage.

Die Rolle eines Autors im Text. Von Italo Calvino zu Gilles Deleuze

Der am häufigsten veröffentlichte und der in literaturwissenschaftlichen Kommentaren am häufigsten zitierte Text Foucaults ist „Was ist ein Autor?“. Deshalb beginnen wir unsere Analysen zu diesem Thema durch das Referieren der unserer Meinung nach zentralen Thesen dieses Textes. Wir würden sie nicht referieren, wären wir nicht der Ansicht, schon allein damit von der Mehrzahl der literaturwissenschaftlichen Kommentare signifikant abzuweichen. Die Thesen dieses relativ frühen Textes (1969) sollen dann als Ausgangspunkte für einzelne eingehendere Analysen dienen.

Die Formulierung des Themas, von dem ich ausgehen möchte, übernehme ich von Beckett: „Wen kümmert’s, wer spricht, hat jemand gesagt, wen kümmert’s, wer spricht.“ In dieser Gleichgültigkeit muß man wohl eines der ethischen Grundprinzipien heutigen Schreibens erkennen.[[1]]

Wir legen in unserer Interpretation auf das Adjektiv „heutigen“ sehr großen Wert. Üblicherweise wird dieser Text dahingehend interpretiert, als postuliere er eine Gleichgültigkeit gegen den Autor / die Autorin, das Autorsubjekt bzw. die Autorfunktion überhaupt. Wir glauben dagegen, dass man die Einschränkung des Textes auf die zeitgenössische Literatur ernst nehmen sollte:

Zunächst läßt sich sagen, daß sich das Schreiben heute vom Thema Ausdruck befreit hat: es ist auf sich bezogen, und doch wird es nicht für eine Form von Innerlichkeit gehalten; es identifiziert sich mit seiner eigenen entfalteten Äußerlichkeit. Dies besagt, daß das Schreiben ein Zeichenspiel ist, das sich weniger nach seinem bedeuteten Inhalt als nach dem Wesen des Bedeutenden richtet; [...].[[2]]

Diese Beschreibung ist nicht weiter provokant und wird wohl von niemandem bestritten werden. Beachtet man allerdings nicht die Einschränkung der meisten Thesen dieses Textes auf einen kleinen Teil avantgardistischer zeitgenössischer Literatur, zu deren Programmatik nicht nur die Abwesenheit des Autors, sondern der völligen Arbitrarität der Sprachzeichen zählt, scheinen sie weit revolutionärer und unhaltbarer zu sein, als sie es unter zu Grunde legung dieser Einschränkung sind. Vielmehr wehren sich diese Texte gegen den in der institutionellen Literaturwissenschaft damals wie teilweise noch heute unreflektiert übernommenen Autorbegriff des 19. Jahrhunderts, der auch Interpretationen eben dieser zeitgenössischen Texte zu Grunde gelegt wird:

Das Verschwinden des Autors, ein Ereignis, das seit Mallarmé anhält, wird einer transzendentalen Blockierung unterworfen. Gibt es nicht eine augenblicklich wichtige Trennungslinie zwischen denen, die immer noch glauben, die Brüche des Heute in der historisch-transzendentalen Tradition des 19. Jahrhunderts begreifen zu können, und denen, die sich davon endgültig zu befreien suchen?[[3]]

Diese Ansicht zielt auf eine Differenzierung des anzuwendenden Autorbegriffs je nach Literatur. Der Text „Was ist ein Autor?“ geht sogar so weit, einen kurzen Abriss der Geschichte des Autorverständnisses zu geben[4]. Da der Text nicht nur keinen Anhaltspunkt für ein solches Ignorieren gibt, sondern ihm regelrecht entgegenwirkt, ist diese Transformation durch die Kommentare signifikant. Einen zweiten Argumentationsstrang sehen wir in der Suche nach denjenigen Begriffen, die den Autorbegriff ablösen sollten, aber ihn dennoch implizieren und weitertradieren:

Mit Hilfe all der Hindernisse, die das schreibende Subjekt zwischen sich und dem errichtet, was es schreibt, lenkt es alle Zeichen von seiner eigenen Individualität ab; das Kennzeichen des Schriftstellers ist nur noch die Einmaligkeit seiner Abwesenheit; er muß die Rolle des Toten im Schreib-Spiel übernehmen. All das ist bekannt; und schon seit geraumer Zeit haben Kritik und Philosophie von diesem Verschwinden oder diesem Tod des Autors Kenntnis genommen. Ich bin jedoch nicht sicher, ob man auch rigoros alle notwendigen Konsequenzen aus dieser Feststellung gezogen und ob man das Ereignis in seiner Tragweite ganz erkannt hat. Genauer gesagt, es scheint mir, daß eine Reihe von Begriffen, die heute das Privileg des Autors ersetzen sollen, es eigentlich blockieren und das umgehen, was im Grunde ausgeräumt sein sollte. Ich nehme einfach zwei von diesen Begriffen heraus, die meiner Meinung nach heute ganz besonders wichtig sind. Zunächst der Begriff Werk. [...] Ich glaube, noch ein anderer Begriff blockiert die Feststellung vom Verschwinden des Autors und hält das Denken in gewisser Weise am Rande dieses Verlöschens fest; listenreich sichert er noch immer das Fortleben des Autors. Es handelt sich um den Begriff Schreiben.[[5]]

Dieser Text zielt also nicht darauf ab, in die gleiche Kerbe wie Roland Barthes „Tod des Autors“[6] zu schlagen, sondern dieses Zitat ist unserer Meinung nach eine sehr präzise Kritik an den Begriffen des Strukturalismus, vor allem denjenigen, wie sie Barthes zu dieser Zeit anwandte[7]; hinzufügen möchten wir lediglich, dass auch der strukturalistische Begriff der „Stimme [la voix]“ auf seine möglichen Implikationen mit dem Begriff des Autors hin untersucht werden müsste. Der dritte Argumentationsstrang besteht darin, dass der Text versucht, den Autorbegriff aus seiner Textzentrierung zu lösen, um ihn auf ganze Diskurse und damit auch auf Außertextliches anzuwenden. So kommt er zu dem Problem der „Diskursivitätsbegründer“:

Ich habe diese Unterscheidung nur aus einem Grund versucht: ich wollte zeigen, daß die Funktion Autor, die schon kompliziert genug ist, wenn man sie in einem Buch oder in einer Reihe von Texten, die eine bestimmte Signatur tragen, aufspürt, noch neue Determinationen einbringt, wenn man versucht, sie in noch größeren Einheiten zu analysieren: in Werkgruppen, in ganzen Wissenschaftsbereichen.[[8]]

Da das Problem der DiskursivitätsbegründerInnen für uns hier nicht von Interesse ist, wenden wir uns stattdessen der Untersuchung der „Determinationen“ des Autors / der Autorin zu und verlassen damit den Text „Was ist ein Autor?“. Zunächst ist das Aussagesubjekt durch die Sprache determiniert. Exkursorisch möchten wir hier auf einen Text von Italo Calvino hinweisen. Nicht nur wird hier die Kritik des Begriffs des „Schreibens [l’écriture]“ unter anderen Prämissen geführt, der strukturalistische Topos von der Determinierung durch die Sprache (man denke etwa an Lacans Bonmot: „Wo die Sprache beginnt, hört das Ich auf.“) wird hier durch die Anwendung des expletiven Es auf den Leseakt auch in Hinblick auf die Rezeption problematisiert:

Werde ich jemals sagen können „heute schreibt es“, so wie ich sagen kann „heute regnet es“, „heute ist es windig“? [...] Und was ist mit dem Verbum „lesen“? Wird man je sagen können „heute liest es“, so wie man sagt „heute regnet es“? Genau bedacht ist das Lesen ein zwangsläufig individueller Akt, viel mehr als das Schreiben. Angenommen, es gelänge der Schrift als solcher (der écriture), die Begrenztheit des Autors zu überwinden, so behielte sie gleichwohl nur einen Sinn, wenn sie von einer Einzelperson gelesen wird und deren geistige Strom- oder Regelkreise durchläuft. Nur daß es für ein Individuum lesbar ist, beweist die Teilhabe des Geschriebenen an der Macht des Schreibens-als-Schrift, die sich auf etwas den einzelnen Übergreifendes gründet. Das Universum wird sich so lange ausdrücken können, wie jemand zu sagen vermag: „Ich lese, also schreibt es.“[[9]]

Auf das Problem der Sprache möchten wir allerdings erst im nächsten Teilkapitel genauer eingehen. An dieser Stelle wird man schwerlich weiterkommen, greift man nicht auf die Problematisierung der diskursiven Bedingtheiten des Aussagesubjekts im Allgemeinen zurück:

[...] insoweit das Subjekt der Aussage eine determinierte Funktion ist, die aber nicht notwendig bei einer Aussage wie der anderen dieselbe ist; insoweit es eine leere Funktion ist, die bis zu einem bestimmten Punkt von indifferenten Individuen gefüllt werden kann, wenn sie die Aussage formulieren; insoweit ein einziges Individuum nach und nach in einer Folge von Äußerungen verschiedene Positionen und die Rolle verschiedener Subjekte einnehmen kann. [...] Eine Formulierung als Aussage zu beschreiben besteht nicht darin, die Beziehungen zwischen dem Autor und dem, was er gesagt hat (oder hat sagen wollen oder, ohne es zu wollen, gesagt hat) zu analysieren; sondern darin, zu bestimmen, welche Position jedes Individuum einnehmen kann und muß, um ihr Subjekt zu sein.[[10]]

Hier wird eine Verschiebung der klassischen literaturwissenschaftlichen Problemstellung vorgeschlagen. Nachdem zunächst die Schwierigkeiten des Vorgangs des Zuschreibens eines Textes zu einem Aussagesubjekt oder gar einem realen Autor beschrieben wurden, werden diese Probleme abgewertet zu Gunsten der Problemstellung der Verortung der Funktion des Aussagesubjekts in einem Diskurs. Ähnlich formuliert es auch Deleuze:

Ursache der hervorgebrachten Aussagen ist kein Subjekt, das als Subjekt des Aussageakts, der Äußerung, fungierte, und die Aussagen beziehen sich auch nicht auf Subjekte der Aussagen. Die Aussage ist Produkt einer – stets kollektiven – Verkettung, die außerhalb wie innerhalb unserer selbst Populationen, Vielheiten, Territorien, Affekte, Geschehen und Werden ins Spiel bringt. Der Eigenname bezeichnet kein Subjekt, vielmehr etwas, das stattfindet zwischen zwei Gliedern, die keine Subjekte sind, sondern Träger, Elemente.[[11]]

Wir müssen das Problem genauer formulieren: es geht nicht nur um die Verortung des Aussagesubjekts im Diskurs an sich, sondern auch darum, dessen Ort auf die es bedingenden Machteffekte zurückführen. Es ist auffallend, dass sich die literaturtheoretischen Texte Foucaults einer direkten textanalytischen Anwendung, vor allem auf einen Einzeltext, verweigern. Sie gehen nicht aus der Induktion unzähliger literarischer Einzeltexte hervor, sondern der Diskurs der Literatur bildet ein einzelnes Anwendungsgebiet der hauptsächlich anhand der Wissenschaftsgeschichte und durch Rückgriff auf Nietzsche gewonnen Archäologie und Genealogie. Deshalb wäre es nur im Falle einer genuin literaturwissenschaftlichen Methode erstaunlich, immer auf die Macht als grundlegendes Problem zu stoßen; viel eher würde man erwarten, immer auf das Problem zu stoßen: „Inwiefern dient diese Methode dem Verständnis eines (literarischen) (Einzel-)Textes?“. Unabhängig davon, dass im Allgemeinen das Dogma der Einheit des Einzeltextes selbst innerhalb der Disziplin der Literaturwissenschaft an Evidenz verliert, sind die literaturtheoretischen Texte Foucaults im Besonderen denkbar ungeeignet dafür, ihm unterworfen zu werden. Die Literatur ist für sie lediglich insoweit von Interesse, als sie sich dem Unternehmen der Archäologie und Genealogie eingliedern lässt. Der implizite Autor der späten Texte Foucaults spricht davon, dass sich alle Texte Foucaults um das Problem des Zusammenhangs zwischen Subjekt, Wissen und Macht drehen würden; insofern wäre die genaue Analyse der Beziehung zwischen Subjekt und Macht an dieser Stelle zu ausufernd. Wir wollen deshalb nur noch ein kurzes Zitat anführen:

Weiterhin ist jenes philosophische Vorgehen umzukehren, das im Aufsteigen zu einem konstitutiven Subjekt besteht, das Rechenschaft darüber ablegen soll, was Objekt des allgemeinen Wissens sein kann. Es handelt sich im Gegenteil darum, wieder zur Untersuchung jener konkreten Praktiken hinabzusteigen, durch die das Subjekt in der Immanenz eines Wissensfeldes konstituiert wird. Auch hier muß man sich in acht nehmen: den philosophischen Rückgriff auf ein konstitutives Subjekt zu verweigern bedeutet nicht, so zu tun, als ob das Subjekt nicht existierte oder von ihm zugunsten einer reinen Objektivität abzusehen. Diese Weigerung zielt darauf, die einer Erfahrung eigenen Prozesse erscheinen zu lassen, in denen Subjekt und Objekt „sich formieren und verändern“, das eine im Verhältnis und in Funktion zum anderen. Die Diskurse der Geisteskrankheit, der Delinquenz oder der Sexualität sagen uns nicht, was das Subjekt ist, sondern nur, was es innerhalb eines bestimmten, ganz und gar besonderen Wahrheitsspiels ist. Aber diese Spiele drängen sich nicht einer notwendigen Kausalität oder strukturellen Determinationen folgend von außen dem Subjekt auf. Vielmehr eröffnen sie ein Erfahrungsfeld, in dem Subjekt wie Objekt nur unter bestimmten gleichzeitigen Bedingungen konstituiert werden, unablässig ihr Verhältnis zueinander modifizieren und damit das Erfahrungsfeld selbst verändern.[[12]]

Zuerst wird das Subjektverständnis negativ gegenüber dem herkömmlichen Subjektverständnis der Philosophie abgegrenzt; auch das Extrem der Leugnung des Subjekts wird zurückgewiesen. Interessant ist hier auch nicht das Subjekt an sich, sondern der Raum, der das Subjekt einerseits ermöglicht und andererseits begrenzt. Diesen Raum zu beschreiben ist das Ziel; die Bezeichnung dieses Raums als „Erfahrungsfeld“ wollen wir im Auge behalten. Im Auge behalten sollte man außerdem das Problem des „Autors“ in Hinsicht auf die Spekulation über Formationsregeln (der Literaturwissenschaft). Es wurde angemerkt, dass die Vorstellung eines Autors / einer Autorin möglicherweise für Verstehen überhaupt konstitutiv sei. Auch geschichtlich hat diese Vorstellung eine lange Tradition:

Es scheint mir zum Beispiel, daß die Art, wie die Literaturkritik [der fr. Begriff umfasst auch den dt. Begriff „Literaturwissenschaft“] lange Zeit den Autor bestimmte – oder besser noch die Form Autor, die man ausgehend von Texten und Diskursen konstruierte – recht gradlinig abgeleitet ist von der Art, wie die christliche Tradition Texte beglaubigte (oder verwarf), über die sie verfügte. Mit anderen Worten, um den Autor im Werk „aufzufinden“, verwendet die moderne Kritik Schemata, die der christlichen Exegese sehr nahe stehen, wenn diese den Wert eines Textes durch die Heiligkeit des Autors beweisen wollte.[[13]]

Wir glauben, dass in der christlichen Exegese das Autorsubjekt von zweierlei Bedeutung ist: einmal in Form von Gott als imaginärem, die Einheit der „heiligen Schrift“ und die Einheit des Sinnes stiftenden Autors und zum anderen als „heiliges“ Subjekt, um die „heilige Schrift“ sowohl gegenüber heidnischen Texten als auch rivalisierenden religiösen Mythen abzugrenzen. Dieses Autorsubjekt wird natürlich insofern wieder diskreditiert, als sich verschiedene InterpretInnen in ihren konträren oder sogar kontradiktorischen Interpretationen zwecks Beglaubigung auf dieses Subjekt beziehen. Viele literaturwissenschaftliche Interpretationen haben Mühe, diese Tradition zu verleugnen. Allerdings hat diese Autorauffassung vor allem eine ausschließende Funktion; ihre „fruchtbare“ Funktion bezieht sie aus dieser:

Gewöhnlich sieht man in der Fruchtbarkeit eines Autors, in der Vielfältigkeit der Kommentare, in der Entwicklung einer Disziplin unbegrenzte Quellen für die Schöpfung von Diskursen. Vielleicht. Doch ebenso handelt es sich um Prinzipien der Einschränkung, und wahrscheinlich kann man sie in ihrer positiven und fruchtbaren Rolle nur verstehen, wenn man ihre restriktive und zwingende Funktion betrachtet.[[14]]


[1] Michel Foucault: Schriften zur Literatur, München 1974, S. 10-11.

[2] Michel Foucault: Schriften zur Literatur, S. 11.

[3] Michel Foucault: Schriften zur Literatur, S. 14-15.

[4] Michel Foucault: Schriften zur Literatur, S. 18-19.

[5] Michel Foucault: Schriften zur Literatur, S. 12-13.

[6] Roland Barthes: Der Tod des Autors.

[7] „Notre évaluation ne peut être liée qu’à une pratique et cette pratique est celle de l’écriture. [...] Pourquoi le scriptible est-il notre valeur? Parce que l’enjeu du travail littéraire (de la littérature comme travail), c’est de faire du lecteur, non plus un consommateur, mais un producteur du texte.“. In: Roland Barthes: S / Z, Paris 1976, S. 10. Zur zeitlichen Einordnung des Textes im Vergleich zu dem Foucaults sei angemerkt, dass dieser Text laut Präambel einem zweijährigen Seminar, das 1968 und 1969 abgehalten wurde, entstammt.

[8] Michel Foucault: Schriften zur Literatur, S. 29.

[9] Italo Calvino: Wenn ein Reisender in einer Winternacht, S. 211.

[10] Michel Foucault: Archäologie des Wissens, S. 136-139.

[11] Gilles Deleuze / Claire Parnet: Dialoge, S. 59.

[12] Michel Foucault: „Autobiographie“, S. 701-702.

[13] Michel Foucault: Schriften zur Literatur, S. 20.

[14] Michel Foucault: Die Ordnung des Diskurses, S. 25.

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